Ausbildung · Crottendorf
Ausbildung zum Dachdecker im Erzgebirge
Ein Handwerk, das man sieht: Was du morgens anfängst, steht abends auf einem Haus im Erzgebirge. Wir sind ein Familienbetrieb in dritter Generation in Crottendorf – Naturschiefer, Blech, Flachdach, Fassade.
Wohnhaus — Neudorf
Die Eckdaten
- Beruf
- Dachdecker/-in
- Ausbildungsdauer
- 3 Jahre
- Schule / ÜBA
- HWK Chemnitz
- Antwortgarantie
- 24–48 Stunden (werktags)
- Ort
- Betrieb in Crottendorf (Ladestraße 5), Baustellen im Erzgebirge
- Vergütung
- Besprechen wir im persönlichen Gespräch
Berufsbild
Was Dachdecker eigentlich machen
Dachdecker decken nicht nur Ziegel. Bei uns arbeitest du mit Naturschiefer, mit Ziegeln, mit Blech, mit Abdichtungsbahnen und an Fassaden. Du deckst neu ein, du sanierst alte Dächer, du dichtest Flachdächer ab, du baust Gerüste auf, und du bereitest Dächer für Photovoltaik vor.
Dafür bekommst du etwas, das viele Berufe nicht bieten: Du fährst abends an Gebäuden vorbei, bei denen du genau weißt, was du daran gemacht hast. Bei uns können das eine Kirche, ein Rathaus, eine Kita oder das Haus von jemandem sein, den du kennst.
Ehrlich gesagt
Der Beruf ist körperlich. Du bist draußen, im Sommer bei Hitze und im Winter bei Kälte. Du arbeitest in der Höhe und mit Absturzsicherung. Wer das nicht mag, wird damit nicht glücklich – und das merkt man besser in einem Praktikum als im zweiten Lehrjahr.
Tagesablauf
So sieht dein Tag aus
01
Morgens – Start im Betrieb.
Material und Werkzeug aufladen, dann gemeinsam los zur Baustelle.
02
Vormittags – Auf dem Dach.
Lattung, Deckung, Anschlüsse – du lernst direkt am Handgriff.
03
Mittags – Pause.
Gemeinsam, meistens mit Aussicht auf die Baustelle.
04
Nachmittags – Weiterarbeiten.
Alles so weit bringen, dass es über Nacht dicht ist.
05
Feierabend – Aufräumen.
Werkzeug zurück. Da steht ein Stück Dach, das vorher nicht da war.
Dein Team
Mit wem du arbeitest

Wir sind kein Konzern. Du bekommst keine Personalabteilung, sondern Leute, die neben dir auf dem Dach stehen.
Sebastian Meyer – Dachdeckermeister und Inhaber.
Hat selbst hier gelernt: Ab 2000 wurde er von seinem Vater Jürgen Meyer im eigenen Betrieb zum Dachdecker ausgebildet. 2006 hat er die Meisterprüfung abgelegt, seit April 2011 führt er die Firma. Er weiß also ziemlich genau, wie sich das erste Lehrjahr anfühlt.
Du musst dich nicht auf drei Jahre festlegen, bevor du einmal auf einem Gerüst gestanden hast. Komm für ein Praktikum oder einen Schnuppertag vorbei, fahr mit auf die Baustelle und sieh dir an, wie der Alltag wirklich aussieht.
Das ist kein Test, den du bestehen musst. Es ist umgekehrt: Du prüfst uns und den Beruf. Wenn du danach sagst, das ist nichts für dich, ist das ein sauberes Ergebnis – für uns beide besser als ein Abbruch im ersten Lehrjahr.
Was du bekommst
Was du bei uns bekommst
Ein Handwerk mit sichtbarem Ergebnis.
Kirchen, Rathäuser, Kitas, Wohnhäuser – vieles davon in Orten, die du kennst.
Ausbildung in einem Meisterbetrieb.
Dachdeckermeister Sebastian Meyer, Handwerkskammer Chemnitz, Rollen-Nr. 0024979.
Breite Ausbildung statt Spezialecke.
Naturschiefer, Ziegel, Blech, Flachdach, Fassade, Dämmung, Gerüstbau, Solar – du lernst nicht nur einen Ausschnitt des Berufs.
Ein Betrieb, der Ausbildung kennt.
Schon Roland Meyer hat bis 1989 sieben Lehrlinge ausgebildet, Jürgen Meyer bildete seinen Sohn Sebastian aus. Das ist hier keine neue Idee.
Bewerbungsablauf
So läuft das ab
Du füllst das Formular aus.
Vorname, Handynummer, Schulabschluss und Startjahr.
Wir melden uns.
Innerhalb von zwei Werktagen (24–48 h) bei dir.
Wir reden.
Erst am Telefon, dann bei uns im Betrieb.
Du fährst mit raus.
Ein Tag auf der Baustelle, damit du weißt, worauf du dich einlässt.
Entscheidung.
Von beiden Seiten.
60-Sekunden-Bewerbung
In 60 Sekunden bewerben
Kurz und schmerzlos. Alles Weitere klären wir im Gespräch.





